Studienbibeln

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nusskeks

56, Männlich

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Re: Studienbibeln

von nusskeks am 23.06.2026 07:46

Auch wenn ich digitale Bibeln derzeit bevorzuge, geschieht dies nicht unkritisch. Nicht nur wegen des Stroms sondern auch wegen der Veränderbarkeit. Menschen die in die Bibel nicht "zuhause" sind, merken Verändeungen am Text vielleicht gar nicht, oder nicht so schnell. Bei einer gedruckten oder geschriebenen Bibel kommt dies nicht vor.

Dann stört mich die Beliebigkeit oder die Profanität. Die Bibel ist das Wort Gottes. Ja, es ist praktisch sie auf jedem Smartphone zu haben. Irgendwie habe ich jedoch den Eindruck, das Wort Gottes sollte eine würdigere Darreichungsform haben, als ein Telefon. Dabei geht es mir garnicht darum, die Bibel möglichst prozig und kostspielig zu drucken. Es geht mir um einen angemessenen Rahmen. Schließlich spricht Gott durch sein Wort. Aber vielleicht bin ich da zu nostaligisch oder irgendwo falsch abgebogen. Das Wort Gottes entfaltet seine Würde ja nicht aus seinem äußeren Erscheinungsbild, sondern von innen heraus. Denke ich an die Schriftrollen die in den Synagogen geschützt gelagert werden erkenne ich jedoch, dass es nicht nur mir so ergeht.

Die digitale Verfügbarkeit sollte ebenfalls nicht darüber hinweg täuschen, dass es gerade die Verfügbarkeit ist, die einen falschen Eindruck hinterlassen könnte. Die Bibel steht uns zur Verfügung? Das mag äußerlich so sein, aber in Wahrheit handelt es sich dabei um das Wort Gottes, welches sich überhaupt nicht in unserer Verfügbarkeit befindet. Es ist immer noch der Herr selbst, der sich uns offenbart. Es ist der Herr der spricht und es ist sein Geist, der weht wo er will. Er ist Gott. Wir sind es nicht. Damit will ich keiner "Vergötzung" der Bibel das Wort reden sondern einfach noch mal klarstellen, wo und wie unsere Position und unsere Haltung zur Bibel eingeordnet ist. Unabhängig davon, welche Art oder Form von Bibel wir vor uns haben.


Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2518

Re: Studienbibeln

von Merciful am 23.06.2026 11:31

Ich bevorzuge die gedruckten Ausgaben der Bibel.
 
Am liebsten in einem angemessenen und würdigen Einband.
 
Gebunden, Leinen, Kunstleder, Leder.
 
Der ERF Bibleserver freilich ist nützlich für Recherche und Zitate.
 
Die Website der Deutschen Bibelgesellschaft ermöglicht zudem das Lesen der Texte in Hebräisch, Griechisch und Latein.
 
Zusätzlich finden sich auf dieser Seite auch ein wissenschaftliches Bibellexikon und eine Bibelkunde.
 
Für das Lernen der Bibelkunde kann ich mir vorstellen, das iPhone und eine einfache Karteikarten-App zu nutzen.
 
Aber nochmal: Solch digitale Möglichkeiten können, was mich betrifft, die gedruckten Ausgaben niemals ersetzen.
 
Mir ist es wichtig, auch dann wenn ich mehrere Bibelausgaben gebrauche, doch eine oder zwei zu bevorzugen.
 
Schon wegen der großen Menge an zu lesenden Seiten, ist eine Beschränkung auf einige wenige Bibeln notwendig.
 
Die Bibel und deren Worte wollen in den Alltag, in das Leben hinein mitgehen, das Denken und Wollen prägen.
 
Dies gelingt meiner Erfahrung nach besser, wenn ich mein kleines Gehirn mit einer Bibel, vielleicht zwei Bibeln verbinde.
 
Merciful

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